Blog · 16. Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit
Was kostet eine Zahnarzt-Website in Österreich?
Preisvergleich 2026: Baukasten, Freelancer, Agentur und Fixpreis-Anbieter. Was eine Zahnarzt-Website wirklich kostet und welche laufenden Kosten dazukommen.
Die kurze Antwort: Eine professionelle Zahnarzt-Website kostet in Österreich zwischen etwa 800 und 8.000 Euro einmalig – je nachdem, wer sie baut und was sie können muss. Bei Agenturen kommen häufig 100 bis 250 Euro monatliche Wartungskosten dazu. Bei gsunde.website kostet die Website einmalig ab €790 zzgl. USt, ohne verpflichtendes Abo. Die lange Antwort mit allen Preisfaktoren folgt hier.
Die vier Wege zur Zahnarzt-Website – und ihre Kosten
1. Baukasten selbst bauen (0 bis 400 Euro/Jahr)
Wix, Squarespace oder Jimdo wirken günstig: 10 bis 35 Euro im Monat, dazu Ihre eigene Zeit. Die versteckten Kosten: Das Ergebnis sieht nach Vorlage aus, die Ladezeiten sind mittelmäßig, Barrierefreiheit und DSGVO-Feinheiten (US-Hosting, Tracker, Schriften) bleiben Ihr Problem. Und: Die Website gehört Ihnen nie – Sie mieten sie. Wer den Anbieter verlässt, fängt bei null an.
2. Freelancer (800 bis 3.000 Euro)
Gute Freelancer liefern solide Arbeit zu fairen Preisen. Die Streuung ist allerdings groß: Qualität, Erreichbarkeit und was nach der Übergabe passiert, hängen an einer einzelnen Person. Wer beauftragt, sollte Referenzen im Gesundheitsbereich, Barrierefreiheits-Kenntnisse und eine klare Regelung zur Code-Übergabe verlangen.
3. Full-Service-Agentur (1.500 bis 8.000 Euro plus Wartung)
Agenturen rechnen für eine Praxis-Website häufig 1.500 bis 8.000 Euro einmalig – plus 100 bis 250 Euro pro Monat für „Wartung“, oft mit Mindestlaufzeit. Auf fünf Jahre gerechnet kommen so schnell 10.000 bis 20.000 Euro zusammen. Dafür gibt es Projektmanagement und breite Leistung; für eine Ordinations-Website ist das Paket aber oft überdimensioniert.
4. Spezialisierter Fixpreis-Anbieter (ab 790 Euro einmalig)
Das Modell von gsunde.website: ein öffentlicher Einmalpreis ab €790 zzgl. USt, spezialisiert auf Gesundheitsberufe. Design, Barrierefreiheit nach WCAG 2.2 AA, DSGVO-konformer Aufbau und Code-Übergabe sind Standard; Zusatzleistungen wie Texte, Fotoshooting oder Managed Hosting (€50/Monat) sind optional. Kein Abo – nach der Übergabe gehört die Website samt Quellcode der Ordination.
Was den Preis wirklich treibt
- Umfang: Eine Leistungsseite mehr kostet wenig, ein Patientenportal viel. Für die meisten Zahnarztpraxen reichen 5 bis 8 Seiten: Leistungen, Team, Ordination, Kontakt, rechtliche Seiten.
- Inhalte: Wer Texte und Fotos liefert, spart. Wer beides erstellen lässt, zahlt für Copywriting und Fotoshooting – gut investiertes Geld, wenn die Zeit fehlt.
- Terminbuchung: Anbindung eines bestehenden Systems ist meist unkompliziert; eine komplett neue Buchungslösung ist ein eigenes Projekt.
- Barrierefreiheit: Nachträglich eingebaut teuer, von Anfang an mitgedacht günstig. Seit dem Barrierefreiheitsgesetz ein Punkt, den man nicht mehr ignorieren sollte – Details im Hub Barrierefreiheit & BaFG.
Die laufenden Kosten nicht vergessen
Domain (10 bis 30 Euro/Jahr) und Hosting (ab wenigen Euro im Monat) fallen immer an. Der große Unterschied liegt bei der Wartung: Ein WordPress-System braucht laufend Updates und Sicherheits-Patches – das steckt hinter vielen Agentur-Wartungsverträgen. Eine statisch gebaute Website ohne Plugin-Zoo kommt praktisch ohne Wartung aus. Genau deshalb können wir auf ein verpflichtendes Abo verzichten.
Fazit
Zwischen 790 und 8.000 Euro ist alles am Markt – entscheidend ist, was im Preis steckt und was danach kommt. Rechnen Sie immer auf fünf Jahre: Einmalpreis plus laufende Kosten. Was eine spezialisierte Zahnarzt-Website ausmacht, steht auf unserer Seite Zahnarzt-Website ab €790; alle Preise und Optionen finden Sie transparent auf der Preise-Seite: ab €790, ohne Abo.