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WordPress oder Next.js für Ihre Ordination?Der ehrliche Vergleich.

Beide Technologien können die Website Ihrer Ordination tragen - aber mit sehr unterschiedlichen Pflichten und Folgekosten. Hier finden Sie die faire Gegenüberstellung: Architektur, Sicherheit, Geschwindigkeit, Bearbeitbarkeit und die Kosten über fünf Jahre. Inklusive der Fälle, in denen WordPress gewinnt.

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Praxiswebsite im Überblick

€790einmalig zzgl. USt, kein Abo
Wartung pro Monat, statisch
€0
€/Monat übliche WP-Wartung
100-250
Änderungen pro Jahr typisch
1-3x
PageSpeed statisch generiert
95+

Die kurze Antwort

Für die typische Ordinations-Website ist eine statisch generierte Next.js-Website die pragmatischere Wahl: keine Update-Pflicht, kaum Angriffsfläche, sehr schnelle Ladezeiten und über die Jahre deutlich geringere Kosten. WordPress ist die richtige Wahl, wenn Ihr Team laufend selbst Inhalte publiziert – etwa einen wöchentlichen Blog – und dafür einen komfortablen Editor braucht. Ordinationen ändern ihre Website aber erfahrungsgemäß nur ein- bis dreimal im Jahr; ein CMS samt Wartungsvertrag ist dann laufender Aufwand für einen Bedarf, der nicht existiert.

Fünf Kriterien, fair verglichen

Kein Technologie-Glaubenskrieg – nur die Fragen, die für eine Ordination tatsächlich zählen.

Architektur: CMS mit Datenbank vs. statische Seiten

WordPress ist ein Content-Management-System: eine PHP-Anwendung mit Datenbank, Theme und Plugins, die jede Seite am Server zusammenbaut. Das ist flexibel – aber jedes dieser Teile will betrieben und gewartet werden. Eine Next.js-Website wird dagegen einmal gebaut und dann als fertige, statisch generierte Seiten ausgeliefert: Im Betrieb läuft kein Server-Code, es gibt keine Datenbank und kein Admin-Login, das offen im Netz erreichbar ist.

Sicherheit: Update-Pflicht vs. minimale Angriffsfläche

Bei WordPress müssen Core, Theme und jedes einzelne Plugin laufend aktualisiert werden – veraltete Plugins sind das häufigste Einfallstor für kompromittierte Praxis-Websites. Wer nicht selbst updatet, braucht jemanden, der es verlässlich übernimmt. Statische Seiten bieten schlicht wenig Angriffsfläche: nichts Ausführbares am Server, kein Login-Formular, keine Datenbank, nichts, das über Nacht unsicher wird.

Geschwindigkeit: Core Web Vitals ab Werk

Statisch generierte Seiten sind von Haus aus schnell – unsere Websites erreichen PageSpeed-Werte von 95+. WordPress kann ebenfalls schnell sein, braucht dafür aber Caching-Plugins, Bildoptimierung und laufende Pflege; in der Praxis schleppen viele Praxis-Websites schwere Themes und Plugin-Ballast mit. Google misst das Ladeverhalten über die Core Web Vitals – nachprüfbar für jede Website, die Links stehen unter dieser Liste.

Bearbeitbarkeit: hier gewinnt WordPress

Der WordPress-Editor ist für Redaktion gemacht: Wer täglich oder wöchentlich Beiträge, News oder Kurstermine publiziert, arbeitet damit komfortabel und ohne technische Hilfe. Das ist ein echter Vorteil – nur greift er selten: Ordinationen ändern ihre Website typischerweise ein- bis dreimal im Jahr. Für neue Ordinationszeiten oder eine Urlaubsvertretung braucht niemand einen Redaktions-Workflow samt Datenbank.

Kosten über 5 Jahre: die ehrliche Rechnung

Eine WordPress-Website braucht dauerhafte Betreuung: Übliche Wartungsverträge liegen bei 100 bis 250 Euro pro Monat – über fünf Jahre sind das 6.000 bis 15.000 Euro, zusätzlich zur Erstellung. Eine statische Website ist praktisch wartungsfrei: einmalig ab €790 zzgl. USt, dazu optional Managed Hosting um €50 pro Monat, wenn Sie auch den Betrieb abgeben möchten. Kein Abo, keine Update-Pflicht.

Was hinter den Core Web Vitals steckt, erklärt Google auf web.dev/articles/vitals; mit pagespeed.web.dev testen Sie jede Website selbst – auch Ihre bestehende. Und wie eine Praxis-Website unabhängig von der Technologie datenschutzkonform bleibt, zeigt unsere Seite DSGVO-konforme Arzt-Website.

Wann WordPress die richtige Wahl ist

WordPress betreibt einen erheblichen Teil des Webs, und das aus gutem Grund. Wenn Ihre Ordination regelmäßig publiziert – ein Gesundheitsblog, laufende News, wechselnde Kurs- oder Vortragstermine – und mehrere Personen ohne technisches Wissen Inhalte einpflegen sollen, ist ein CMS die richtige Infrastruktur. Auch wer bereits eine gut betreute WordPress-Website hat und damit zufrieden ist, hat keinen Grund, allein wegen der Technologie zu wechseln.

Ehrlich ist aber auch: Dieser Komfort hat einen Preis. Redaktionsfreiheit bedeutet Datenbank, Logins und Update-Pflicht – also laufende Verantwortung, die jemand tragen und bezahlen muss. Diese Rechnung geht auf, wenn die Redaktion den Aufwand rechtfertigt. Sie geht selten auf, wenn die Website vor allem Ordinationszeiten, Leistungen und Kontakt zeigt und sich ein paar Mal im Jahr ändert.

Die ausführliche Gegenüberstellung mit allen technischen Details lesen Sie in der Langfassung: WordPress vs. Next.js für Arztpraxen im Blog. Einen Überblick über unseren Ansatz gibt Webdesign für Ärzte.

Häufige Fragen zum Technologie-Vergleich

Kann ich von WordPress zu Next.js umziehen?
Ja. Texte, Bilder und Struktur werden aus der bestehenden WordPress-Website übernommen und in die neue gebracht; die alten Adressen leiten auf die neuen Seiten weiter. Für Ihre Ordination fühlt sich der Umzug wie ein normaler Relaunch an: Sie liefern nichts doppelt, die Website bleibt durchgehend erreichbar. Der Aufwand hängt vom Umfang der alten Website ab – bei typischen Ordinations-Websites ist er überschaubar.
Verliere ich mein Google-Ranking beim Umstieg?
Bei sauberen Weiterleitungen: nein. Entscheidend ist, dass jede alte URL per permanenter Weiterleitung (301) auf die passende neue Seite zeigt – so überträgt Google die aufgebaute Reputation. Kurzfristige Schwankungen in den ersten Wochen sind normal; mittelfristig profitiert das Ranking oft sogar, weil die neue Website schneller lädt und bessere Core Web Vitals liefert. Riskant ist nur ein Umzug ohne Weiterleitungskonzept.
Kann ich Inhalte ohne CMS selbst ändern?
Die Website gehört Ihnen samt Quellcode und Repository – jede Änderung ist möglich, durch Sie, Ihre IT oder uns. Für die ein bis drei Änderungen pro Jahr, die in Ordinationen typisch sind – neue Zeiten, Urlaubsvertretung, ein Teamwechsel – ist das unkompliziert. Wer dagegen wöchentlich selbst publizieren will, ohne je Code anzugreifen, ist mit einem CMS wie WordPress besser bedient. Genau deshalb vergleichen wir hier ehrlich.
Ist WordPress unsicher?
Nein – ein aktuell gehaltenes WordPress mit wenigen, gepflegten Plugins ist solide. Das reale Risiko entsteht durch Vernachlässigung: Veraltete Plugins sind das häufigste Einfallstor, und eine Praxis-Website ohne Wartungsvertrag bleibt selten lange aktuell. Die ehrliche Frage lautet also nicht „ist WordPress sicher?“, sondern „wer hält es sicher, und was kostet das dauerhaft?“. Bei einer statischen Website stellt sich diese Frage gar nicht erst: keine Datenbank, kein Login, kaum Angriffsfläche.
Was kostet eine Next.js-Website für die Ordination?
Bei gsunde.website einmalig ab €790 zzgl. USt, ohne Abo – 50 % Anzahlung, 50 % bei Übergabe, fertig in 3-5 Werktagen ab Inhalten. Enthalten sind die barrierefreie Umsetzung nach WCAG 2.2 AA, die Datenschutzerklärung und die Übergabe des gesamten Quellcodes. Laufende Kosten entstehen nur auf Wunsch, etwa Managed Hosting um €50 pro Monat. Ein Wartungsvertrag, wie ihn WordPress-Websites brauchen, entfällt.
Brauche ich für meine Ordination überhaupt ein CMS?
Meistens nicht. Ein CMS lohnt sich, wenn regelmäßig neue Inhalte erscheinen – ein Blog, laufende News, wechselnde Angebote. Die typische Ordinations-Website ändert sich ein- bis dreimal im Jahr: Ordinationszeiten, Urlaubsvertretung, gelegentlich das Team. Dafür ein System mit Datenbank, Logins und Update-Pflicht zu betreiben, ist laufender Aufwand ohne Nutzen. Die ehrliche Gegenprobe: Führen Sie einen redaktionellen Blog oder planen Sie einen? Dann lesen Sie oben, wann WordPress die richtige Wahl ist.

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